Die Verortung des Geistes. Was Darwin noch nicht wissen konnte

Dejaco, Rainer-Maria

Baden-Baden: Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV) 1. Aufl., 2017
Broschur, 165 Seiten, 148 x 210 mm

24.95 €* (29,95 SFr)
ISBN: 978-3-86888-127-1

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„Das, was den menschlichen Geist auszeichnet – Bewusstsein, Denken und Werte –, lässt sich nicht reduzieren, schon gar nicht auf überzeitliche physikalische Gesetze. Daher bleibt eine Theorie, die all das nicht erklären kann, zwangsläufig unvollständig, ja sie ist mit ziemlicher Sicherheit falsch.“ (Thomas Nagel)

In diesem Buch legt Rainer-Maria Dejaco ein Manifest gegen das materialistische naturwissenschaftliche Weltbild vor und zeigt die damit verbundenen Lebensbedingungen und sozialen Folgen auf. Ausgangspunkt ist seine Erfahrung aus langjähriger Praxis, dass Subjektivität und inneres Selbsterleben seiner Patienten nicht bloß als „neuronaler Juckreiz“ und „Synapsengestöber“ abzutun sind, sondern in den Heilungsprozess einbezogen werden müssen. In Zusammenschau von Naturwissenschaften und Philosophie versucht der Autor, die Standpunkte aus der jeweiligen Perspektive zu analysieren und mit Hilfe der neuen Wissenschaften von Epigenetik und Quantenphysik die Strukturen des Geistes zu verorten. Fakt ist: Jede einzelne Zelle ist geistbegabt und entwickelt sich nach einem Ihren Geistgenen innewohnenden Plan. Jedoch stellen alle Lebensbedingungen im Außen die Weichen für die geistig-seelische Entwicklung eines Kindes schon im Mutterleib, ja sogar vor seiner Zeugung. Diese Einflüsse werden physisch und psychisch weitervererbt auf Generationen danach. Was sind die Konsequenzen für die Zukunft der Menschheit? Droht uns eine Devolution, wenn wir das nicht begreifen? Der Autor sieht seine Ausführungen als eine naturwissenschaftliche Ergänzung zur philosophischen Betrachtung Thomas Nagels.

Dejaco, Rainer-Maria

Dr. Rainer-Maria Dejaco, geb. 1940 in St. Veit/Mühlkreis; 1959 Matura in Linz; 1959–1965 Medizinstudium an der Universität Innsbruck; 1965 ebendort Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde; 1965–1969 Ausbildung zum praktischen Arzt, 1969–1972 zum Facharzt für Innere Medizin; 1972–1977 Niedergelassener Facharzt für Innere Medizin in Braunau/Inn; 1978 Berufung zum Primararzt an der Internen Abteilung des Landeskrankenhauses Enns durch die oberösterr. Landesregierung; 1987 Ärztlicher Direktor ebendort; 1991 Gründer der Herzgruppe Enns des oberösterr. Herzverbandes; 1998–2001 Landessanitätsrat; 2005 Ruhestand nach vierzigjähriger ärztlicher Tätigkeit; 2005–2014 Kunstgeschichts- und Philosophiestudium an der Katholischen Privatuniversität Linz; 2006 Ehrenmedaille der Stadt Enns – seit 1967 verheiratet mit Gattin Hannelore, 3 Söhne, 5 Enkelkinder

Mediziner, Philosophen, Natur- und Geisteswissenschaftler, interessierte Laien

menschlicher Geist, Bewußtsein, physikalische Gesetze, Leib-Seele-Problematik, materialistisches Weltbild, Idealismus, Naturwissenschaft, Philosophie, Thomas Nagel